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01.10.2008
Sensationeller Erfolg für das Solid Aclass Factory Team in Bad Wildbad!
Mehr geht nicht! Das Solid Aclass Factory Team dominiert das Finale des iXS German Downhill Cup in Bad Wildbad am vergangenen Wochenende. Mathieu Troquier siegt in der Elite-Klasse vor seinem Teamkollegen Andreas Sieber, der Schweizer Solid Bikes-Fahrer Martin Frei wird Dritter.
Ein Saisonabschluss der Spitzenklasse
Grundsätzlich sind wir es gewöhnt, dass einer unserer Teamfahrer bei den nationalen Rennen des iXS Downhill Cup auf dem Treppchen steht. Was sich am vergangenen Wochenende in Bad Wildbad zugetragen hat, kann nur mehr mit dem Wort »Dominanz« ausreichend beschrieben werden. Die ersten zwei Plätze gehen an Solid Bikes-Fahrer, Markus Pekoll erreicht den sechsten Rang, somit kommen drei Racer der Top-Ten aus dem Solid Aclass Factory Team.
Mathieu Troquiers überglückliches Statement nach seinem Sieg in Bad Wildbad:
»Das war ein super Rennen! Aus Zeitmangel konnte ich nur am Samstag von 10 bis 13 Uhr trainieren. Vier Läufe sind einfach zu wenig um hier in Bad Wildbad vorne mitfahren zu können. Darum auch mein neunter Platz in der Quali.
Am Sonntag habe ich dann zusammen mit Andi Sieber und ein paar Kumpels von mir aus dem Elsass trainiert. Das hat sehr viel gebracht.
Vor dem Finallauf war ich sehr locker - ich hatte nichts zu verlieren. Ich mag die Strecke in Bad Wildbad nicht wirklich und hatte auch noch nie Glück auf ihr. Ich wollte einfach schnell runterkommen, fertig. Trotzdem habe ich alles gegeben und bin jetzt überglücklich mit dem Ergebnis!
Dass ich nebenbei auch noch einige Worldcup-Pros hinter mir lassen konnte, motiviert mich natürlich noch zusätzlich für das Wintertraining und die kommende Saison.«
Gesamtwertung: Sieber Vierter, Troquier Fünfter
Das hervorragende Ergebnis der beiden Solid Aclass Factory-Teamfahrer zeigt auch Wirkung in der Gesamtwertung des Cups. Beide schieben sich unter die Top-Fünf. Gesamtsieger wird Frank Schneider vor Marcus Klausmann und Benny Strasser. In der Juniorenwertung holt sich Dennis Dertell den Gesamtsieg vor Maximilian Bender und Johannes Sütter, der sich seinen dritten Platz in der Endwertung des Cups mit einem Podiumsplatz in Bad Wildbad sichert.
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Andi Sieber

Am Podium

Siegerehrung
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16.07.2008
Boris Tetzlaff ist erneut Vize-Europameister der Junioren im Downhill und holt sich den dritten Platz beim ersten iXS European Downhill Cup!
Markus Pekoll rast in Scuol auf den zweiten Platz in der Elite-Klasse, Mathieu Troquier komplettiert die Erfolgsstory mit seinem vierten Rang beim iXS German Downhill Cup in Thale.
Eine Erfolgsgeschichte
Die vergangenen drei Rennwochenenden sind für das Solid Aclass Factory Team überaus erfolgreich ausgefallen. Die Erfolgsgeschichte nimmt ihren Anfang am 28. Juni in Thale.
Mit dem vierten Platz beim iXS German Downhill Cup beweist unser französischer Teamfahrer Mathieu Troquier, dass er immer für eine Top-Plaztierung gut ist. Obwohl die Strecke in Thale nicht unbedingt auf den versierten und fahrtechnikstarken Franzosen zugeschnitten ist, muss er sich nur Frank Schneider, Andre Wagenknecht und dem zwölfmaligen Deutschen Meister, Marcus Klausmann, geschlagen geben.
Im Quali-Lauf hatte ich einen bösen Crash. Deshalb war es für mich verdammt schwer für den alles entscheidenden Final-Lauf die richtige Strategie zu finden. Aber ich bin mit meinem vierten Platz voll zufrieden«, zieht Mathieu Troquier Resümee.
XS European Downhill Cups in Scuol
Just eine Woche darauf reist die österreichische Abteilung des Solid Aclass Factory Team in die Schweiz. Der erste Lauf des iXS European Downhill Cups in Scuol steht an. Auch hier brillieren die Teamfahrer des Solid Aclass Factory Team. Markus Pekoll, der von seinem unglücklichen Abschneiden bei der Weltmeisterschaft immer noch etwas Wut im Bauch hat, prescht auf seinem Solid Mission 9 auf den zweiten Platz in der Elite Klasse. Nur Nick Beer vermag die Zeit des Schladmingers zu unterbieten. Hinter Markus reiht sich Marcel Beer ein, der wiederum nur wenige Sekunden schneller ist als unser Schweizer Co-Factory-Fahrer Martin Frei. Ebenfalls zufrieden darf Solid Aclass Factory Teamfahrer Georg Sieder mit seinem neunten Platz im Endklassement sein.
Boris Tetzlaff unterstreicht seine exzellente Form mit dem hervorragenden dritten Platz in der Junioren Klasse. Den Sieg bei den Junioren holt sich der Australier Willemse Rhys, vor dem Briten Joseph Smith.
»Er hat es schon wieder getan!«
Mit dieser kurzen SMS verkündet der Sportliche Leiter des österreichischen Ablegers des Solid Aclass Factory Team, Bernd Kindermann, am 13. Juli die freudige Botschaft. Boris Tetzlaff wiederholt seinen letztjährigen Erfolg bei der Europameisterschaft in einer fulminanten Art und Weise. Wieder holt er sich den zweiten Platz in der Junioren Klasse!
Umso mehr wiegt sein Erfolg, wenn man die Umstände dieses Rennwochenendes mit in Betracht zieht. Durch den anhaltende Dauerregen über dem italienischen Örtchen Caspoggio in Valmalenco verwandelt sich die Rennstrecke mehr und mehr in einen rauschenden Gebirgsbach. Die Gewitter und Regenschauer werden am Sonntag so stark, dass man den Betrieb der Gondelbahn einstellen muss. Als Notlösung werden die Rennfahrer mit PKWs soweit den Berg hinauf chauffiert wie möglich - der Europameisterschaftslauf findet nur auf den letzten zwei Dritteln der eigentlichen Strecke statt.
In diesem »Wirr-Warr« und trotz der zahlreichen Unwägbarkeiten noch auf den zweiten Platz zu preschen - das zeichnet eines echten Rennfahrer aus. Gut gemacht, Boris! Ebenfalls gratulieren dürfen wir unserem Co-Factory-Fahrer Johannes Sütter, der mit seinem neunten Platz in der Junioren Klasse ebenfalls Nehmerqualitäten beweist.
Die neuen Europameister heißen Florent Payet (Männer Elite), Sabrina Jonnier (Damen Elite), Rémy Thirion (Junioren) und Anais Pajot (Juniorinnen).
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Boris Tetzlaff

Johannes Sütter

Markus Pekoll

Mathieu Troquier

Georg Sieder
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17.06.2008
Gee Atherton gewinnt »Wheels of Speed«, Andi Sieber ist schnellster Deutscher!
Am vergangenen Sonntag wurde im Zuge des Sympatex Bike Festivals 2008 die »Wheels of Speed - World Downhill Challenge« auf dem Willingener Hausberg, dem Ettelsberg, ausgetragen. Zahlreiche Downhill Worldcup-Profis waren in das Hochsauerland gereist, mit der Hoffnung im Gebäck einen Teil des recht ansehnlichen Preisgeldes von 6000 Euro mit nach Hause zu nehmen.
Die Strecke in Willingen hat den Ruf eine überdimensionale BMX-Bahn zu sein. Riesige Sprünge sind zu meistern, wenn man ganz vorne mitspielen möchte. Und so wundert es nicht, dass Gee Atherton die schnellste Zeit in Willingen ablieferte. Er ist berühmt für sein Draufgängertum, beherrscht sein Bike perfekt. Mit dem Sieg des Downhill Worldcup in Andorra hat der junge Brite vor kurzem einen der größten Erfolge seines bisherigen Lebens eingefahren.
Umso mehr freut es das Solid Aclass Factory Team, dass Andi Sieber mit nur 2,56 Sekunden Rückstand auf Atherton über die Ziellinie schoss - eine sensationelle Leistung! Vor allem wenn man weiß, dass Andi immer noch mit den Folgen einer schweren Erkältung, die er sich beim Downhill Worldcup in Fort William geholt hat, zu kämpfen hat.
»Ich war kaum einen Tag zuhause von Fort William, da habe ich mich trotz meiner noch nicht auskurierten Erkältung mit meinem Kumpel Johannes Fischbach und seiner bildhübschen Freundin auf dem Weg nach Willingen gemacht. Das Wetter war extrem wechselhaft - mal Regen, mal Sonnenschein. Aber das wirklich Schlimme war der böige Wind, der uns Fahrern auf den teilweise riesigen Sprüngen ordentlich zu schaffen machte. Obwohl mich eine Böe in der Quali am Samstag quasi von der Strecke geweht hat, hab ich doch noch den vierten Platz rausgefahren. Im Finallauf am Sonntag war bis kurz nach der Zwischenzeit voll vorne mit dabei - so nah an der Weltspitze war ich bisher selten. Kurz vor dem Ziel hab ich dann leider zwei scherwiegende Fehler gemacht, aber mit dem siebten Platz bis sich auch sehr zufrieden. Das beste Gefühl ist aber zu wissen, dass ich wirklich mit den ganz Großen im Downhill nahezu mithalten kann,« zieht der sympathische Hesse nach dem erfolgreichen Rennen in Willingen Resümee.
Mit seinem siebten Platz war Andreas Sieber auch gleichzeitig der schnellste deutsche Abfahrer des Sonntags. Der Wiedereinsteiger Jürgen Beneke belegte den neunten Rang, Marcus Klausmann kam auf den Elften.
Vor Andi finden sich nur Top-Racer die auch in den Top-Ten eines Worldcups des Öfteren ihr Gastspiel geben. Filip Polc rast auf den zweiten, der Südafrikaner Andrew Neethling belegt den dritten Rang.
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Andi Sieber
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02.06.2008
Drei Rennen - vier Siege: Das Solid Aclass Factory Team gibt Vollgas!
Celine Gros dominiert beim iXS German Downhill Cup in Winterberg, Georg Sieder gewinnt den Nachtslalom in Schladming, Markus Pekoll und Boris Tetzlaff triumphieren in Windischgarsten.
Das Solid Aclass Factory Team kann auf ein äußerst intensives und extrem erfolgreiches Wochenende zurückblicken. Während die österreichischen Teamfahrer in ihrem Heimatland für Furore sorgen, holt sich Celine Gros den Sieg beim ersten Lauf des iXS German Downhill Cup. Aber alles schön der Reihe nach:
Nightslalom Schladming
Bereits am Samstagabend findet im österreichischen Schladming der flutlichbeleuchtete Dualslalom auf dem Zielhang des Planaistadions statt. Die Fahrer liefern sich harte Duelle, aber wie das beim Dualslalom üblich ist, ohne einander in die Quere zu kommen. Hier zählt Fahrtechnik und Sprintvermögen.
In einem extrem spannenden Finale holt sich Georg Sieder den Sieg und verweist so Michi Staufer und seinen Teamkollegen vom Solid Aclass Factory Team, Boris Tetzlaf, auf die Plätze. »Ein unglaubliches Erlebnis, hier zu gewinnen. Meine Familie hat mitgefiebert, das hilft enorm«, freut sich Georg über seinen Triumph.
Dirtmasters Festival Winterberg
Nicht weniger souverän ins Szene setzt sich Celine Gros beim ersten Lauf des iXS German Downhill Cup in Winterberg. Bereits im Qualifikationslauf am Samstag legt sie eine Zeit vor, an die keine andere der Downhill-Ladys herankommt. Die Vorzeichen für den Rennsonntag stehen für das Solid Aclass Factory Team also gut, zudem Andreas Sieber in der Quali ebenfalls einen exzellenten Lauf ins Tal bringt und als Fünftschnellster den Samstag abschließt.
Überhaupt ist die Stimmung bei der zweiten Auflage des iXS Dirtmasters Festival in Winterberg recht ausgelassen. Zwischen 25 und 30 Tausend Zuschauer pilgern an diesem Wochenende in den Bikepark Winterberg. Zahlreiche internationale Stars sind vor Ort und geben beim Downhill-Race, einem 4Cross-Rennen und einem Slopestyle-Contest ihr Bestes.
Das Slopestyle-Ass im Solid Aclass Factory Team, Alexander Etzold, ist leider zum Zusehen verdonnert, da er sich bei der Qashqai-Challenge in Mailand einen Kreuzbandriss zugezogen hat. Für ihn aber noch lange kein Grund untätig zu sein: Kurzerhand holt man ihn in die Judging-Crew für den Slopestyle, den Marius Hoppensack vor Andre Vogelsang und Mike Plümacher gewinnt.
Nächtlicher Wetterumschwung
In der Nacht zum Sonntag sorgt ein Wetterumschwung kurz für lange Gesichter bei den Downhillracern. Die vergleichsweise relativ kurze, aber dadurch auch sprintintensive Strecke verwandelt sich in Teilstücken zu einer Rutschpartie. Doch das stellt unsere Worldcup erprobte Französin vor keine großen Probleme. »Das ist ein super Training für den Worldcup in Andorra am kommenden Wochenende. Bis vor kurzem lag dort noch Schnee, für mich die ideale Chance ein wenig im Matsch zu trainieren,« zeigt sich Celine optimistisch.
Im Laufe des Tages strahlt die Sonne aber immer beherzter durch die Wolkenschicht und lässt die Strecke wieder gut abtrocknen. Generell ist sie immer noch langsamer als am Samstag,
doch Celine braucht für den circa 1900 Meter langen und über 200 »Tiefenmeter« verlaufenden Racetrack nur vier Sekunden länger als am Samstag. Mit einer Zeit von 1:59.107 schießt sie über die Ziellinie, über fünfeinhalb Sekunden schneller als die Zweitplatzierte Antje Kramer, die wiederum Sandra Rübesam sechseinhalb Sekunden abnimmt.
Leov gewinnt bei den Herren, Troquier wird Achter
111 Fahrer gehen in der Elite Klasse der Herren an den Start. Unter ihnen befinden mehrere internationale Top-Racer, zu denen auch der Sieger Justin Leov aus Neuseeland zählt. Er bezwingt die Winterberger-Sprintstrecke in 1:38.007 Minuten, der Schweizer Nick Beer landet auf dem zweiten Platz, vor dem ebenfalls aus Neuseeland stammenden Sam Blenkinsop.
Unser französischer Teamfahrer Mathieu Troquier liegt zwischenzeitlich lange in Führung. »Kein perfekter Lauf, aber grundsätzlich bin ich zufrieden«, meint der Elsässer, dem es etwas schwer fällt auf dieser extrem kurzen Strecke sein ganzes Potential ab zu rufen. Am Ende wird es für ihn der achte Platz.
Andreas Sieber hingegen kommt gut mit der Strecke in Winterberg zurecht, was sein Ergebnis in der Qualifikation belegt. Topmotiviert und fokussiert tritt er seinen Rennlauf an. Bis kurz vor dem Ziel liegt er voll auf Siegkurs, wie mehrere Informanten entlang der Strecke später bestätigen. Doch ein Fahrfehler knapp vor der erlösenden Ziellinie lässt ihn schlagartig und spektakulär über den Lenker absteigen. Mit einem lädierten Knie und knapp zehn Sekunden Rückstand rollt er noch ins Ziel. Ohne Sturz wäre er sicher auf dem Treppchen gelandet, so wird es Platz 25.
Unser Engländer im Solid Aclass Factory Team, Paul Aston, hadert ebenfalls mit der Kürze der Strecke. Sein Spezialgebiet sind mehr die langen, kräftezehrenden Downhills. Mit seinem 47 Endrang in diesem interationalen Starterfeld kann er dennoch glücklich sein.
Austria Extreme Cup Windischgarsten
Die beiden frisch gebackenen Österreichischen Downhill Staatsmeister Markus Pekoll (Elite) und Boris Tetzlaff (Junioren), komplettieren mit ihren Aufsehen erregenden Leistungen dieses extrem erfolgreiche Wochenende für das Solid Aclass Factory Team. Beide holen sich beim Austria Extreme Cup in Windischgarsten unangefochten den Sieg in ihrer Klasse.
Boris dominiert die Konkurrenz in beiden Finalläufen nach Belieben und schießt mit einer Zeit, die auch in der Eliteklasse für eine Topplatzierung gereicht hätte, über die Ziellinie.
Wesentlich knapper geht es bei der Elite zu, obwohl Markus den ersten Finallauf noch mit klarem Vorsprung gewinnt. Zuerst glauben die zahlreichen Zuschauer, dass dem späteren Zweitplatzierten Mathias Haas der Sieg nichtmehr zu nehmen sei, da er die Strecke am Wurbauerkogel in Rekordzeit hinter sich gebracht hat. Doch Markus zeigt allen wo der Hammer hängt: Er ist der neue Streckenrekordhalter am Wurbauer Downhilltrack und somit gebührt ihm auch der erste Platz. Der Tscheche Hyncica Vlastimil wird Dritter.
Somit führen Boris Tetzlaff bei den Junioren und Markus Pekoll in der Elite die Gesamtwertung des Austria Extreme Cups weiterhin an.
Mit diesem erfolgreichen Wochenende in den Köpfen und insgesamt vier Siegen bei drei Rennen in den Taschen reist das Solid Aclass Factory Team vollmotiviert und mit gestärktem Selbstvertrauen zu den Worldcups nach Andorra und Schottland, die an den zwei kommenden Wochenenden ausgetragen werden. |
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Andi Sieber

Aze Etzold

Boris Tetzlaff

Georg Sieder

Mathieu Troquier

Markus Pekoll

Celine Gros

Paul Aston
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21.05.2008
Zwei Staatsmeistertitel für das SOLID ACLASS FACTORY TEAM
Das Solid Aclass Factory Team dominiert die Österreichischen Meisterschaften im Bikepark Zauberberg am Semmering: Markus Pekoll und Boris Tetzlaff holen sich in der Elite Klasse und bei den Junioren den Österreichischen Meistertitel im Downhill.
Am vergangenen Wochenende fanden im Bikepark Zauberberg die österreichischen Meisterschaften im Downhill statt. Boris Tetzlaff, Georg Sieder, Mario Sieder und Markus Pekoll, die vier Österreicher des Solid Aclass Factory Team, galten bereits im Vorfeld als ganz große Favoriten auf den Titel.
In der Junioren Klasse setze sich Boris erwartungsgemäß durch, wobei nicht der Sieg, sondern die Art und Weise des Triumphs überaus beeindruckend war. Im ersten Zeittraining stellte er die Gesamttagesbestzeit auf, im Halbfinale und in den Finalläufen kam er jeweils unter die Top-4.
In der Eliteklasse wollte sich das Solid Aclass Factory Team nicht nur den österreichischen Titel, sondern auch den Tagessieg gegen die starke internationale Konkurrenz sichern. Die MS-Intense-Stars Swanguen und Lehikoinen waren nämlich vor Ort.
Im Halbfinallauf konnte sich Markus Pekoll gegen den Amerikaner Swanguen und den Finnen Lehikoinen durchsetzen, im zweiten Lauf musste er sich jedoch mit knapp drei Sekunden Rückstand geschlagen geben. Dies bedeutete den dritten Gesamtrang für den sympathischen Schladminger.
»Mit diesem Zeitabstand kann ich mehr als zufrieden sein! Leihkonen hat voriges Jahr ein Weltcuprennen gewonnen und liegt heuer auf Platz zwei der Weltcup-Zwischenwertung,« zeigt sich Markus Pekoll verdient zufrieden.
Den Sprung aufs Staatsmeisterschaftspodium knapp verpasst hat Mario Sieder mit seinem vierten Platz. Nach einem wechselhaften Wochenende mit teils unflüssigen Zeitläufen, zeigte der junge Schladminger im zweiten Finallauf seine wahre Stärke, und preschte mit knappem Rückstand auf den guten vierten Platz.
Unser viertes »Eisen im Feuer« und weiterer Favorit auf den Titelgewinn, Georg Sieder, war weniger zufrieden. Nach einem Sturz im Training und einem Defekt im Halbfinallauf, stürzte er im Finallauf ein weiters mal. Somit war der anvisierte Titelgewinn für ihn nicht möglich.
»Gesamt betrachtet war es für das Solid Aclass Factory Team ein nahezu perfektes Wochenende. Nicht nur wegen der beiden Staatsmeisterschaftstitel, sondern vielmehr weil wir abgesehen von Swanguen und Lehikoinen die gesamte Konkurrenz hinter uns lassen konnten«, zeigte sich der sportliche Leiter Bernd Kindermann erfreut.
Zwischen den beiden Schladmingern Pekoll und Mario Sieder belegten Michi Staufer und Mathias Haas die Plätze zwei und drei. |
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Georg Sieder

Boris Tetzlaff

Mario Sieder

Markus Pekoll

Siegerehrung
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12.05.2008
Gravity-Worldcup Maribor: Das SOLID ACLASS FACTORY TEAM berichtet
Sam Hill und Sabrina Jonnier dominieren in Maribor. Aber auch die Fahrer des Solid Aclass Factory Team können zufrieden sein: Fünf Fahrer schaffen es locker in das Final, Markus Pekoll schießt auf Platz 34, Celine Gros überzeugt mit ihrem sechsten Rang bei den Damen.
Der erste Downhill Worldcup des Jahres ist immer eine spannende Sache. Wem ist es am besten gelungen Kondition und Fahrtechnik über den Winter zu retten? Wie schlägt sich das neue Material? Kann Sam Hill gestoppt werden?
Die letzte Frage beantwortet ein kurzer Blick auf die Ergebnisliste - Vorerst: nein.
Eine Überraschung hingegen ist der zweite Platz von Julien Cemellini, der den versierten Briten Steve Peat hinter sich lassen konnte.
Die Strecke des am vergangenen Sonntag im slowenischen Maribor ausgetragenen, ersten Downhill Worldcup des Jahres 2008 ist nichts für Zögerer, was die Durchschnittsgeschwindigkeit von Hill beweist: 53,72 km/h!
Das Steinfeld, ungefähr in der Mitte des 2,5 Kilometer langen Racetracks liegend, war auch dieses Jahr wieder der Zuschauermagnet. Jeder Fahrer, der es flüssig hinter sich brachte, wurde von den zahlreich erschienenen Downhillfans frenetisch gefeiert.
Von den insgesamt neun angetretenen Fahrern des Solid Aclass Factory Team kam Markus Pekoll am besten mit der fordernden Strecke zurecht. Nicht einmal der Diebstahl seines Racebikes konnte den amtierenden österreichischen Meister stoppen. Auf einem geliehenen Bike, wohl auch mit etwas Zorn über die infame Entwendung seines Solid Mission 9 Teambike im Hinterkopf, kämpfte er sich auf den 34. Rang im Endklassement.
Sein Teamkollege und Landsmann Boris Tetzlaff, setzte sich mit seinem 51. Rang ebenso fulminant in Szene - immerhin ist Boris noch Junior!
Der Fahrtechniker in unserem Team, Mathieu Troquier, schoss nur wenige Hundertstel hinter ihm über die Ziellinie, was in diesem stark besetzten Starterfeld aber gleich vier Plätze ausmachte: Platz 55. für den sympathischen Franzosen.
Etwas gezeichnet von seinem schweren Sturz beim Weltmeisterschafts-Testrennen eine Woche zuvor, konnte Andreas Sieber noch nicht sein ganzes Potential abrufen. Mit dem 60. Rang lieferte der Deutsche aber eine solide Leistung, und ließ seinen österreichischen Teamkollegen Georg Sieder hinter sich. Dieser belegte den 63. Rang.
Wie bei den Herren - hier waren über 330 Fahrer am Start - war auch das Damenfeld in Maribor ungewöhnlich groß. 32 Rennfahrerinnen waren es in der Qualifikation, bevor man sie auf die Top-20 aussiebte. Unsere Französin, und einzige Dame im Solid Aclass Factory Team, Celine Gros aus Morzine ließ nichts anbrennen und sicherte sich mit einem energischen Finallauf den 6. Platz.
Als »Zuckerl« für diese ausgezeichnete Leistung montierte unser Sponsor Hayes Brake eine von wenigen derzeit existenten »Stroker Ace« - Vierkolbenbremsen an das Solid Mission 9 von Celine.
Wie es sich darstellt werden dieses Jahr wohl zwei Damen hart miteinander zu kämpfen haben. Nur 18 Hundertstel trennen die Zweitplatzierte Rachel Atherton und die Gewinnerin Sabrina Jonnier. Emmelie Ragot rangiert mit einem Rückstand von über 7 Sekunden als Drittplatzierte weit hinter den beiden. |
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Celine Gros

Sam Hill

Mathieu Troquier

Georg Sieder

Andreas Sieber
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30.09.2007
IXS Cup Garmisch-Partenkirchen
Nick Beer gewinnt mit einer Fabelzeit, die Racer des Solid Bikes Factory Team erreichen solide Platzierungen. Mathieu Troquier landet trotz eines kapitalen Crashs auf Platz elf, Andi Sieber sichert sich den vierten Platz der Gesamtwertung des iXS German Downhill Cups in der Klasse Herren Elite und Johannes Sütter beschließt die Saison 2007 mit einem fünften Rang im Endklassement der Junioren.
Technisch anspruchsvoll und gezeichnet von ergiebigen Regengüssen präsentiert sich der über 410 »Tiefenmeter« und zwei Kilometer erstreckende Racetrack entlang der weltbekannten »Kandahar«-Abfahrtstrecke am letzten Septemberwochenende.
Die Meinungen im Fahrerlager zum Terrain könnten unterschiedlicher kaum sein: Alle Einschätzungen von »einfach geil« bis »unfahrbar« sind vertreten. Der aussagekräftigen Namensgebung einzelner Abschnitte, wie »Hölle« oder »schwarze Wand«, braucht man nichts mehr hinzuzufügen - sie beschreiben diese Streckenteile treffend.
Und so ist es kein Wunder, dass die Devise für den Rennsonntag heißt: Alles oder nichts!
in sturzloser Endlauf ist im Feld der Topfahrer fast schon Garant für eine gute Platzierung, wobei nur ganz wenige der Besten ohne Probleme ins Tal kommen.
Andi Sieber als auch Mathieu Troquier setzen im Finalrun alles auf eine Karte. Sie kämpfen mit der Kandaharstrecke, nehmen sie respektlos ins Visier - ein risikoreiches Spiel.
Als erster der beiden geht Andi auf die Strecke, da er den Seedingrun teilweise ohne Kette bewältigen musste. »Oben liefs perfekt«, meint der frischgebackene 25-Jährige - er machte am vergangenen Freitag sein erstes Vierteljahrhundert voll. »Doch dann wollte ich zwei der schlammigen Bremswellen als Double springen und bin voll eingeschlagen«, erzählt er, während er versucht im Zielbereich seinen goldenen Helm irgendwie von seiner zentimeterdicken braun-klebrigen Schlammschicht zu befreien. Für ihn bleibt am Ende der 25. Rang, er darf sich aber mit dem vierten Platz in der Gesamtwertung des iXS German Downhill Cup trösten.
Auch Mathieu, der immer noch mit seiner Daumenverletzung aus Steinach zu kämpfen hat, riskiert zu viel auf der extrem fordernden Strecke. Mit zusammengetapeter rechter Hand und einem wirklich Angst einflößenden Sturz im unteren Drittel der Strecke rast er auf den immer noch respektablen elften Platz. Wenn dieser Crash nicht gewesen wäre.
Doch »wenn und aber« gibt es für den jungen Franzosen nicht, der als Erster in unserem Team auf der 2008er Racemachine des »Mission 9« unterwegs ist.
»Manchmal konnte ich den Lenker vor lauter Schmerzen kaum halten. Auf dieser Strecke musst du extrem oft gegenhalten und immer voll konzentriert sein - ausruhen darfst du dich hier nie. Natürlich bin ich froh, dass bei dem Crash nichts Schlimmeres passiert ist! Im Rennlauf sind einfach schon zu viele die selbe Linie gefahren. Da war in einer Landung plötzlich eine Wurzel, die vorher noch gut mit Erde bedeckt war. Ich bin mit dem Vorderrad direkt auf ihr gelandet und voll weggerutscht. Im Flug hab' ich samt dem Rad fast eine ganze Pirouette geschafft«, zieht der sympathische Franzose Resümee.
Marco Apel, Team Solid Bikes Co-Factory-Fahrer, erreicht in der Herren Elite den 47. Endrang und zeigt sich ebenfalls zufrieden diese Strecke »überlebt« zu haben.
Wirklich »dicken Respekt« hat sich Nick Beer verdient. Er machte das Unmögliche in Garmisch-Partenkirchen möglich und besiegte die Kandahar mit einer Fabelzeit von 3:01.88 Minuten. Fast zwölf Sekunden war der Schweizer schneller als der Zweitplatzierte Markus Klausmann. Erik Irmisch folgte den beiden als Dritter auf das Podium.
In der Junioren-Klasse war Benni Strasser der Gesamtsieg des iXS German Downhill Cups ohnehin kaum mehr zu nehmen - mit seinem Sieg in Garmisch-Partenkirchen schloss er eine erfolgreiche Saison ab.
Unser Co-Factory-Fahrer Johannes Sütter belegt, nach einer schweren Havarie im ersten Steilstück und der anschließenden furiosen Aufholjagd mit verbogenem Lenker, den vierten Platz. Freude herrscht bei unserem Nachwuchstalent, dass er als Dritter der Gesamtwertung geehrt wurde. Bei einer nachträglichen Korrektur der Gesamtwertung verschlägt es ihn aber um zwei Plätze nach hinten, auf den fünften. Trotzdem zeigt er sich wahrlich begeistert vom Rennen im südlichsten Zipfel der Bundesrepublik: »Die Strecke ist einfach nur genial! Die Streckenposten machen ihren Job gut und vor allem das Publikum hat mich im Finale wirklich motiviert«.
Zweiter bei den Junioren wird Patrick Meyer, den dritten Platz sichert sich Daniel Gottschall.
In der Damen Elite holt sich Harriet Rücknagel den Sieg in Garmisch-Partenkirchen und somit auch den ersten Platz in der Gesamtwertung. Miriam Ruchti und Antje Kramer gesellen sich zu ihr auf das Podest, und folgen Harriet auch in dieser Reihenfolge im Endklassement des iXS German Downhill Cup.
Bei den Masters entscheidet Michael Kruiper das Rennen für sich, vor Markus Bast, der die Gesamtwertung gewinnt. Dritter wird Marcel Waldmann.
Mit dem Rennen in Garmisch-Partenkirchen schließt das Solid Bikes Factory Team die Downhill-Saison 2007 vorerst ab. Doch bevor es 2008 wieder richtig zu Sache geht, stehen noch einige Snow-Downhills an. Also: »Stay tuned!«
Wir wünschen allen Downhillern eine schöne Winterpause und unseren Schweizer Solid Bikes-Kollegen viel Erfolg für die Schweizer Meisterschaft am kommenden Wochenende in Bellwald!
Alle Ergebnisse des Rennens in Garmisch-Partenkirchen, sowie die Gesamtwertung gibt es wie immer auf www.ixsdownhillcup.com
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Andi Sieber

Johannes Sütter

Marco Apel

Mathieu Troquier

Nick Beer

Zielgelände

Zielsprung |
28.08.2007
IXS Cup Rittershausen
Gewonnen hat der Schweizer Nick Beer vor Frank Schneider. Die Platzierungen der Solid Factory und Co-Factory Racer:
Elite: 20. Andreas Sieber, 44. Joachim Schielke, 46. Sören Frey
Junioren: 6. Johannes Sütter
Rennbericht von Andreas Sieber
»Rittershausen ist normal ein gutes Pflaster für mich, nachdem ich die letzten drei Jahre dort gewonnen habe. Dieses Jahr sollte aber alles anders kommen.... Die Strecke war nur leicht modifiziert worden, jedoch machte der Regen dem Freitagstraining einen Strich durch die Rechnung. Außer "Rumrutschen" und nicht vorwärts kommen, war nicht viel los. Dies änderte sich am Samstag beim Lizenztraining! Endlich konnte ich ernsthaft nach einer Linie suchen. Trotz eines großen Schnitzers war ich schnell unterwegs: Zweiter hinter Nick Beer mit nur drei Zehntel Rückstand! Eigentlich schien am Sonntag alles gut zu sein: Ich war top motiviert, das Wetter ausgezeichnet und viele Leute fanden sich an der Strecke ein. Bis kurz vor Ende meines Finalruns war ich gut vorne mit dabei - laut meinem Vater und seiner Stoppuhr war ich an der Stelle wo er stand zeitmäßig vor Nick Beer und Frank Schneider. Und gerade in diesem unteren Teil der Strecke, einem Steilhang, hat es mich dann überschlagen. Die Ursache war, dass ich zu viel riskierte. Aber: »that's racing!« Das Risiko gehört dazu. « |
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Andreas Sieber |
17.06.2007
Deutsche Meisterschaft Ilmenau
Andreas Sieber belegte in der Klasse Lizenz Elite Men
den 2. Platz bei der Deutschen Meisterschaft. Hier sein Rennbericht:
Vom 15.06.-17.06.2007 fand in Ilmenau der 2. Lauf zum IXS-Cup
sowie die Deutsche Meisterschaft statt. Ich reiste am Donnerstag
Abend zusammen mit meinem Teamkollegen Soeren nach Ilmenau
an.
Am nächsten Morgen besichtigten wir mit einigen anderen Fahrern die Strecke, die im Vergleich zum Vorjahr nur wenig abgeändert wurde. Diese Änderungen gefielen mir jedoch,da sie mehr Rythmus in die Strecke brachten. Um 14 Uhr begann schließlich das Training,in dem ich bei Sonnenschein und tropischen Temperaturen 3-4 Abfahrten machte. Die Strecke erwies sich als sehr schnell,also war mir nach dem 1. Trainingstag klar,dass die Zeiten ziemlich eng beisammen sein würden. Von Freitag auf Samstag machte ein Gewitter über Ilmenau halt,was zur Folge hatte,dass die Strecke etwas rutschig war. In dieser Trainingssession lief bei mir rein garnichts zusammen;ich fand überhaupt nicht zu meiner Linie. Umso cooler verlief dann der Seeding-run,den ich mit 2,5 sec Vorsprung gewinnen konnte! In diesem Lauf passte alles zusammen,obwohl ich in keinster Weise ans Limit ging. Am Sonntag machte ich nochmals 3 Trainingsabfahrten,ehe es dann am Nachmittag ans Eingemachte ging. Unser Finale wurde überschattet von 2 schlimmen Stürzen. Dies hatte zur Folge,dass sich der Start um fast eine Stunde verschob und mein Konzept "spät an den Start kommen,kurz warmfahren und schließlich an den start gehen" zunichte machte. Mein Finallauf war im oberen Teil nahezu perfekt,nach passieren des "Bombenkraters" war mir klar,dass ich um den Titel mitkämpfen konnte. Als ich jedoch aus der letzten Wiesenkurve kam,nahm das "Elend" seinen Lauf. Garnichts lief mehr zusammen und der Kontakt zu den Bäumen nahm immer mehr zu.... Schließlich wurde ich doch noch Zweiter,was an ein Wunder grenzt,wenn man berücksichtigt dass solch ein Fahrfehler Zeit kostet.
Ride on Andi |
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21.05.2008
Zwei Staatsmeistertitel für das SOLID ACLASS FACTORY TEAM
Das Solid Aclass Factory Team dominiert die Österreichischen Meisterschaften im Bikepark Zauberberg am Semmering: Markus Pekoll und Boris Tetzlaff holen sich in der Elite Klasse und bei den Junioren den Österreichischen Meistertitel im Downhill.
Am vergangenen Wochenende fanden im Bikepark Zauberberg die österreichischen Meisterschaften im Downhill statt. Boris Tetzlaff, Georg Sieder, Mario Sieder und Markus Pekoll, die vier Österreicher des Solid Aclass Factory Team, galten bereits im Vorfeld als ganz große Favoriten auf den Titel.
In der Junioren Klasse setze sich Boris erwartungsgemäß durch, wobei nicht der Sieg, sondern die Art und Weise des Triumphs überaus beeindruckend war. Im ersten Zeittraining stellte er die Gesamttagesbestzeit auf, im Halbfinale und in den Finalläufen kam er jeweils unter die Top-4.
In der Eliteklasse wollte sich das Solid Aclass Factory Team nicht nur den österreichischen Titel, sondern auch den Tagessieg gegen die starke internationale Konkurrenz sichern. Die MS-Intense-Stars Swanguen und Lehikoinen waren nämlich vor Ort.
Im Halbfinallauf konnte sich Markus Pekoll gegen den Amerikaner Swanguen und den Finnen Lehikoinen durchsetzen, im zweiten Lauf musste er sich jedoch mit knapp drei Sekunden Rückstand geschlagen geben. Dies bedeutete den dritten Gesamtrang für den sympathischen Schladminger.
»Mit diesem Zeitabstand kann ich mehr als zufrieden sein! Leihkonen hat voriges Jahr ein Weltcuprennen gewonnen und liegt heuer auf Platz zwei der Weltcup-Zwischenwertung,« zeigt sich Markus Pekoll verdient zufrieden.
Den Sprung aufs Staatsmeisterschaftspodium knapp verpasst hat Mario Sieder mit seinem vierten Platz. Nach einem wechselhaften Wochenende mit teils unflüssigen Zeitläufen, zeigte der junge Schladminger im zweiten Finallauf seine wahre Stärke, und preschte mit knappem Rückstand auf den guten vierten Platz.
Unser viertes »Eisen im Feuer« und weiterer Favorit auf den Titelgewinn, Georg Sieder, war weniger zufrieden. Nach einem Sturz im Training und einem Defekt im Halbfinallauf, stürzte er im Finallauf ein weiters mal. Somit war der anvisierte Titelgewinn für ihn nicht möglich.
»Gesamt betrachtet war es für das Solid Aclass Factory Team ein nahezu perfektes Wochenende. Nicht nur wegen der beiden Staatsmeisterschaftstitel, sondern vielmehr weil wir abgesehen von Swanguen und Lehikoinen die gesamte Konkurrenz hinter uns lassen konnten«, zeigte sich der sportliche Leiter Bernd Kindermann erfreut.
Zwischen den beiden Schladmingern Pekoll und Mario Sieder belegten Michi Staufer und Mathias Haas die Plätze zwei und drei. |
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Georg Sieder

Boris Tetzlaff

Mario Sieder

Markus Pekoll

Siegerehrung
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12.05.2008
Gravity-Worldcup Maribor: Das SOLID ACLASS FACTORY TEAM berichtet
Sam Hill und Sabrina Jonnier dominieren in Maribor. Aber auch die Fahrer des Solid Aclass Factory Team können zufrieden sein: Fünf Fahrer schaffen es locker in das Final, Markus Pekoll schießt auf Platz 34, Celine Gros überzeugt mit ihrem sechsten Rang bei den Damen.
Der erste Downhill Worldcup des Jahres ist immer eine spannende Sache. Wem ist es am besten gelungen Kondition und Fahrtechnik über den Winter zu retten? Wie schlägt sich das neue Material? Kann Sam Hill gestoppt werden?
Die letzte Frage beantwortet ein kurzer Blick auf die Ergebnisliste - Vorerst: nein.
Eine Überraschung hingegen ist der zweite Platz von Julien Cemellini, der den versierten Briten Steve Peat hinter sich lassen konnte.
Die Strecke des am vergangenen Sonntag im slowenischen Maribor ausgetragenen, ersten Downhill Worldcup des Jahres 2008 ist nichts für Zögerer, was die Durchschnittsgeschwindigkeit von Hill beweist: 53,72 km/h!
Das Steinfeld, ungefähr in der Mitte des 2,5 Kilometer langen Racetracks liegend, war auch dieses Jahr wieder der Zuschauermagnet. Jeder Fahrer, der es flüssig hinter sich brachte, wurde von den zahlreich erschienenen Downhillfans frenetisch gefeiert.
Von den insgesamt neun angetretenen Fahrern des Solid Aclass Factory Team kam Markus Pekoll am besten mit der fordernden Strecke zurecht. Nicht einmal der Diebstahl seines Racebikes konnte den amtierenden österreichischen Meister stoppen. Auf einem geliehenen Bike, wohl auch mit etwas Zorn über die infame Entwendung seines Solid Mission 9 Teambike im Hinterkopf, kämpfte er sich auf den 34. Rang im Endklassement.
Sein Teamkollege und Landsmann Boris Tetzlaff, setzte sich mit seinem 51. Rang ebenso fulminant in Szene - immerhin ist Boris noch Junior!
Der Fahrtechniker in unserem Team, Mathieu Troquier, schoss nur wenige Hundertstel hinter ihm über die Ziellinie, was in diesem stark besetzten Starterfeld aber gleich vier Plätze ausmachte: Platz 55. für den sympathischen Franzosen.
Etwas gezeichnet von seinem schweren Sturz beim Weltmeisterschafts-Testrennen eine Woche zuvor, konnte Andreas Sieber noch nicht sein ganzes Potential abrufen. Mit dem 60. Rang lieferte der Deutsche aber eine solide Leistung, und ließ seinen österreichischen Teamkollegen Georg Sieder hinter sich. Dieser belegte den 63. Rang.
Wie bei den Herren - hier waren über 330 Fahrer am Start - war auch das Damenfeld in Maribor ungewöhnlich groß. 32 Rennfahrerinnen waren es in der Qualifikation, bevor man sie auf die Top-20 aussiebte. Unsere Französin, und einzige Dame im Solid Aclass Factory Team, Celine Gros aus Morzine ließ nichts anbrennen und sicherte sich mit einem energischen Finallauf den 6. Platz.
Als »Zuckerl« für diese ausgezeichnete Leistung montierte unser Sponsor Hayes Brake eine von wenigen derzeit existenten »Stroker Ace« - Vierkolbenbremsen an das Solid Mission 9 von Celine.
Wie es sich darstellt werden dieses Jahr wohl zwei Damen hart miteinander zu kämpfen haben. Nur 18 Hundertstel trennen die Zweitplatzierte Rachel Atherton und die Gewinnerin Sabrina Jonnier. Emmelie Ragot rangiert mit einem Rückstand von über 7 Sekunden als Drittplatzierte weit hinter den beiden.
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Celine Gros

Sam Hill

Mathieu Troquier

Georg Sieder

Andreas Sieber
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30.09.2007
IXS Cup Garmisch-Partenkirchen
Nick Beer gewinnt mit einer Fabelzeit, die Racer des Solid Bikes Factory Team erreichen solide Platzierungen. Mathieu Troquier landet trotz eines kapitalen Crashs auf Platz elf, Andi Sieber sichert sich den vierten Platz der Gesamtwertung des iXS German Downhill Cups in der Klasse Herren Elite und Johannes Sütter beschließt die Saison 2007 mit einem fünften Rang im Endklassement der Junioren.
Technisch anspruchsvoll und gezeichnet von ergiebigen Regengüssen präsentiert sich der über 410 »Tiefenmeter« und zwei Kilometer erstreckende Racetrack entlang der weltbekannten »Kandahar«-Abfahrtstrecke am letzten Septemberwochenende.
Die Meinungen im Fahrerlager zum Terrain könnten unterschiedlicher kaum sein: Alle Einschätzungen von »einfach geil« bis »unfahrbar« sind vertreten. Der aussagekräftigen Namensgebung einzelner Abschnitte, wie »Hölle« oder »schwarze Wand«, braucht man nichts mehr hinzuzufügen - sie beschreiben diese Streckenteile treffend.
Und so ist es kein Wunder, dass die Devise für den Rennsonntag heißt: Alles oder nichts!
in sturzloser Endlauf ist im Feld der Topfahrer fast schon Garant für eine gute Platzierung, wobei nur ganz wenige der Besten ohne Probleme ins Tal kommen.
Andi Sieber als auch Mathieu Troquier setzen im Finalrun alles auf eine Karte. Sie kämpfen mit der Kandaharstrecke, nehmen sie respektlos ins Visier - ein risikoreiches Spiel.
Als erster der beiden geht Andi auf die Strecke, da er den Seedingrun teilweise ohne Kette bewältigen musste. »Oben liefs perfekt«, meint der frischgebackene 25-Jährige - er machte am vergangenen Freitag sein erstes Vierteljahrhundert voll. »Doch dann wollte ich zwei der schlammigen Bremswellen als Double springen und bin voll eingeschlagen«, erzählt er, während er versucht im Zielbereich seinen goldenen Helm irgendwie von seiner zentimeterdicken braun-klebrigen Schlammschicht zu befreien. Für ihn bleibt am Ende der 25. Rang, er darf sich aber mit dem vierten Platz in der Gesamtwertung des iXS German Downhill Cup trösten.
Auch Mathieu, der immer noch mit seiner Daumenverletzung aus Steinach zu kämpfen hat, riskiert zu viel auf der extrem fordernden Strecke. Mit zusammengetapeter rechter Hand und einem wirklich Angst einflößenden Sturz im unteren Drittel der Strecke rast er auf den immer noch respektablen elften Platz. Wenn dieser Crash nicht gewesen wäre.
Doch »wenn und aber« gibt es für den jungen Franzosen nicht, der als Erster in unserem Team auf der 2008er Racemachine des »Mission 9« unterwegs ist.
»Manchmal konnte ich den Lenker vor lauter Schmerzen kaum halten. Auf dieser Strecke musst du extrem oft gegenhalten und immer voll konzentriert sein - ausruhen darfst du dich hier nie. Natürlich bin ich froh, dass bei dem Crash nichts Schlimmeres passiert ist! Im Rennlauf sind einfach schon zu viele die selbe Linie gefahren. Da war in einer Landung plötzlich eine Wurzel, die vorher noch gut mit Erde bedeckt war. Ich bin mit dem Vorderrad direkt auf ihr gelandet und voll weggerutscht. Im Flug hab' ich samt dem Rad fast eine ganze Pirouette geschafft«, zieht der sympathische Franzose Resümee.
Marco Apel, Team Solid Bikes Co-Factory-Fahrer, erreicht in der Herren Elite den 47. Endrang und zeigt sich ebenfalls zufrieden diese Strecke »überlebt« zu haben.
Wirklich »dicken Respekt« hat sich Nick Beer verdient. Er machte das Unmögliche in Garmisch-Partenkirchen möglich und besiegte die Kandahar mit einer Fabelzeit von 3:01.88 Minuten. Fast zwölf Sekunden war der Schweizer schneller als der Zweitplatzierte Markus Klausmann. Erik Irmisch folgte den beiden als Dritter auf das Podium.
In der Junioren-Klasse war Benni Strasser der Gesamtsieg des iXS German Downhill Cups ohnehin kaum mehr zu nehmen - mit seinem Sieg in Garmisch-Partenkirchen schloss er eine erfolgreiche Saison ab.
Unser Co-Factory-Fahrer Johannes Sütter belegt, nach einer schweren Havarie im ersten Steilstück und der anschließenden furiosen Aufholjagd mit verbogenem Lenker, den vierten Platz. Freude herrscht bei unserem Nachwuchstalent, dass er als Dritter der Gesamtwertung geehrt wurde. Bei einer nachträglichen Korrektur der Gesamtwertung verschlägt es ihn aber um zwei Plätze nach hinten, auf den fünften. Trotzdem zeigt er sich wahrlich begeistert vom Rennen im südlichsten Zipfel der Bundesrepublik: »Die Strecke ist einfach nur genial! Die Streckenposten machen ihren Job gut und vor allem das Publikum hat mich im Finale wirklich motiviert«.
Zweiter bei den Junioren wird Patrick Meyer, den dritten Platz sichert sich Daniel Gottschall.
In der Damen Elite holt sich Harriet Rücknagel den Sieg in Garmisch-Partenkirchen und somit auch den ersten Platz in der Gesamtwertung. Miriam Ruchti und Antje Kramer gesellen sich zu ihr auf das Podest, und folgen Harriet auch in dieser Reihenfolge im Endklassement des iXS German Downhill Cup.
Bei den Masters entscheidet Michael Kruiper das Rennen für sich, vor Markus Bast, der die Gesamtwertung gewinnt. Dritter wird Marcel Waldmann.
Mit dem Rennen in Garmisch-Partenkirchen schließt das Solid Bikes Factory Team die Downhill-Saison 2007 vorerst ab. Doch bevor es 2008 wieder richtig zu Sache geht, stehen noch einige Snow-Downhills an. Also: »Stay tuned!«
Wir wünschen allen Downhillern eine schöne Winterpause und unseren Schweizer Solid Bikes-Kollegen viel Erfolg für die Schweizer Meisterschaft am kommenden Wochenende in Bellwald!
Alle Ergebnisse des Rennens in Garmisch-Partenkirchen, sowie die Gesamtwertung gibt es wie immer auf www.ixsdownhillcup.com |
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Andi Sieber

Johannes Sütter

Marco Apel

Mathieu Troquier

Nick Beer

Zielgelände

Zielsprung |
28.08.2007
IXS Cup Rittershausen
Gewonnen hat der Schweizer Nick Beer vor Frank Schneider. Die Platzierungen der Solid Factory und Co-Factory Racer:
Elite: 20. Andreas Sieber, 44. Joachim Schielke, 46. Sören Frey
Junioren: 6. Johannes Sütter
Rennbericht von Andreas Sieber
»Rittershausen ist normal ein gutes Pflaster für mich, nachdem ich die letzten drei Jahre dort gewonnen habe. Dieses Jahr sollte aber alles anders kommen.... Die Strecke war nur leicht modifiziert worden, jedoch machte der Regen dem Freitagstraining einen Strich durch die Rechnung. Außer "Rumrutschen" und nicht vorwärts kommen, war nicht viel los. Dies änderte sich am Samstag beim Lizenztraining! Endlich konnte ich ernsthaft nach einer Linie suchen. Trotz eines großen Schnitzers war ich schnell unterwegs: Zweiter hinter Nick Beer mit nur drei Zehntel Rückstand! Eigentlich schien am Sonntag alles gut zu sein: Ich war top motiviert, das Wetter ausgezeichnet und viele Leute fanden sich an der Strecke ein. Bis kurz vor Ende meines Finalruns war ich gut vorne mit dabei - laut meinem Vater und seiner Stoppuhr war ich an der Stelle wo er stand zeitmäßig vor Nick Beer und Frank Schneider. Und gerade in diesem unteren Teil der Strecke, einem Steilhang, hat es mich dann überschlagen. Die Ursache war, dass ich zu viel riskierte. Aber: »that's racing!« Das Risiko gehört dazu. «
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Andreas Sieber |
17.06.2007
Deutsche Meisterschaft Ilmenau
Andreas Sieber belegte in der Klasse Lizenz Elite Men
den 2. Platz bei der Deutschen Meisterschaft. Hier sein Rennbericht:
Vom 15.06.-17.06.2007 fand in Ilmenau der 2. Lauf zum IXS-Cup
sowie die Deutsche Meisterschaft statt. Ich reiste am Donnerstag
Abend zusammen mit meinem Teamkollegen Soeren nach Ilmenau
an.
Am nächsten Morgen besichtigten wir mit einigen anderen Fahrern die Strecke, die im Vergleich zum Vorjahr nur wenig abgeändert wurde. Diese Änderungen gefielen mir jedoch,da sie mehr Rythmus in die Strecke brachten. Um 14 Uhr begann schließlich das Training,in dem ich bei Sonnenschein und tropischen Temperaturen 3-4 Abfahrten machte. Die Strecke erwies sich als sehr schnell,also war mir nach dem 1. Trainingstag klar,dass die Zeiten ziemlich eng beisammen sein würden. Von Freitag auf Samstag machte ein Gewitter über Ilmenau halt,was zur Folge hatte,dass die Strecke etwas rutschig war. In dieser Trainingssession lief bei mir rein garnichts zusammen;ich fand überhaupt nicht zu meiner Linie. Umso cooler verlief dann der Seeding-run,den ich mit 2,5 sec Vorsprung gewinnen konnte! In diesem Lauf passte alles zusammen,obwohl ich in keinster Weise ans Limit ging. Am Sonntag machte ich nochmals 3 Trainingsabfahrten,ehe es dann am Nachmittag ans Eingemachte ging. Unser Finale wurde überschattet von 2 schlimmen Stürzen. Dies hatte zur Folge,dass sich der Start um fast eine Stunde verschob und mein Konzept "spät an den Start kommen,kurz warmfahren und schließlich an den start gehen" zunichte machte. Mein Finallauf war im oberen Teil nahezu perfekt,nach passieren des "Bombenkraters" war mir klar,dass ich um den Titel mitkämpfen konnte. Als ich jedoch aus der letzten Wiesenkurve kam,nahm das "Elend" seinen Lauf. Garnichts lief mehr zusammen und der Kontakt zu den Bäumen nahm immer mehr zu.... Schließlich wurde ich doch noch Zweiter,was an ein Wunder grenzt,wenn man berücksichtigt dass solch ein Fahrfehler Zeit kostet.
Ride on Andi |
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